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1zu1_Horst-Janssen-Platz

Projekt zur Bewerbung eines Anbaus an das Horst-Jansen-Museum Oldenburg

Sommersemster 2011

Obwohl das Horst Janssen Museum zentral an einem der wichtigsten...

Obwohl das Horst Janssen Museum zentral an einem der wichtigsten  Hauptverkehrsknotenpunkte der Oldenburger Innenstadt liegt, wird dem Museum nicht die Aufmerksamkeit zuteil, die ihm in der Oldenburger Kulturlandschaft gebührt. Um diesem Mangel zu begegnen, fragte der Verein der Freunde und Förderer des Horst-Janssen-Museums den Fachbereich Architektur der Jade Hochschule Oldenburg an, im Rahmen eines studentischen Wettbewerbs den öffentlichen Raum vor dem Museum neu zu gestalten, um diesen Raum sowohl interessanter zu machen, ihm ggf. sogar Aufenthaltsqualität zu geben und auf einen zukünftigen Erweiterungsbau des Museums hinzuweisen, der in langfristiger Perspektive das Museumsareal mit dem Ensemble aus Stadtmuseum und Horst-Janssen-Museum zum Platz hin arrondieren soll.
Insgesamt wurden vier studentische Arbeiten von Entwurfsteams des 4. Bachelor-Semesters zum Wettbewerb eingereicht. Die Jury prämierte 2 Arbeiten mit dem 1. und 2. Preis.  Das mit dem 1. Preis ausgezeichnete Projekt schlägt für den Platz ein Konzept mit ausgesprochen temporärem Charakter vor. Eine in den städtischen Maßstab hoch gezoomte Horst-Janssen-Zeichnung auf das Pflaster vor dem Museum projiziert werden.
Die mit dem 2. Preis ausgezeichnete Arbeit schlägt unter anderem vor, ein Zitat des von Horst Janssen sehr verehrten Aufklärers Johann Christoph Lichtenberg als „Wort“-Plastik auf dem Platz zu installieren. Das Zitat „Man muss etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen“ verweist mit seinem hoffnungsvollen Imperativ auf den langfristigen Wunsch der Museumsleitung, die vorhandenen Ausstellungsflächen durch einen Anbau zu erweitern. Die Vorschläge der 1. Und 2. PreisträgerInnen wurden in der Realisierungsphase zu einem Projekt verschmolzen.

Auftraggeber: Verein der Freunde und Förderer des Horst-Jansen-Museums

PreisträgerInnen 1. Preis:
Henning Struve, Dennis Disterheft, Veronika Rehwinkel, Maximilian Sahin

PreisträgerInnen 2. Preis:
Chistine Idselis