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archdiploma_2025_TU Wien

Nachdenken über den Bestand

57 Diplomarbeiten. 23 Forschungsbereiche. 2 Studiengänge. 1 Universität.

Als erste thematisch fokussierte Diplomausstellung der Fakultät für Architektur und Raumplanung an der Technischen Universität Wien stellt die archdiploma 2025 den Umgang mit dem Bestand in seiner ganzen Vielfalt in den Vordergrund. Sie zeigt vom 20. bis 22. November 2025 im Funkhaus in der Argentinierstraße 57 herausragende Abschlussarbeiten aus den Forschungsbereichen.

 

57 Diplomarbeiten. 23 Forschungsbereiche. 2 Studiengänge. 1 Universität.
Als erste thematisch fokussierte Diplomausstellung der Fakultät für Architektur und Raumplanung an der Technischen Universität Wien stellt die archdiploma 2025 das Nachdenken über den Bestand in seiner ganzen Vielfalt von Wissen, Methoden und Technologien in den Vordergrund.

In sieben Sektionen zeigt die Diplomausstellung wichtige Fokussierungen in dem breiten Feld des Umgangs mit dem Bestand. Wir nehmen die materiellen und immateriellen Dimensionen sowie Skalierungen und Maßstäblichkeiten von Regionen über den Städtebau und einzelne Objekte bis hin zum architektonischen Detail in den Blick. Das prozessuale Verstehen und Gestalten findet, stärkt und kreiert Beständigkeiten, die immer wieder neu Relationen und Blickpunkte herausarbeiten.

Als Ausgangspunkt des Nachdenkens über den Bestand setzen wir die Wertschätzung an erste Stelle und fordern eine positiv gestimmte Begegnung ein, die darauf abzielt, die Qualitäten unserer bereits gestalteten Umwelt aufzuspüren und herauszuarbeiten. Bedeutungsgehalte zeitigen durch Erzählungen vielstimmige Erkenntnisse, die zuletzt auch Staunen hervorrufen. Andere Formen der Auseinandersetzung zeigen emotionale und räumliche Beziehungen auf; sie können sich sogar widerständig äußern und selbst Widerstand organisieren. Der Erhalt und die Transformation des Bestandes gehen uns als Gesellschaft alle an! Wir plädieren für die Bearbeitung dieser Aufgaben mit gebührendem Respekt und einfühlsamer Obsorge in den Bereichen der Lehre und der Forschung einerseits sowie in der Praxis andererseits.

Heike Oevermann und Harald Stühlinger, Wien 2025

Wir danken den zahlreichen Mitarbeitenden, insbesondere Nina Lorein, dem Kuratorium und den Grafik Designer_innen Nguyen Gobber, sowie dem Dekan Rudolf Schweuvens für das Vertrauen uns die Ausstellung anzugedeihen.